Psychotherapie allgemein


Psychotherapie ist die Heilbehandlung von seelischen oder seelisch bedingten körperlichen Krankheiten bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bis ins hohe Lebensalter. Sie beruht auf psychotherapeutischen Methoden, die wissenschaftlich fundiert sind.

Das Ziel besteht darin, Gefühle, Gedanken, Einstellungen oder Handeln zu verändern. Diese Veränderungen können auf der Basis einer vertrauensvollen Beziehung erreicht werden, in der Therapeut und Patient gemeinsam Lösungen für die zu behandelnden Probleme entwickeln.

Psychotherapie ist zumeist ein längerfristiger Prozess. Deshalb wird in den ersten (sogenannten probatorischen) Sitzungen zunächst festgestellt, ob eine psychotherapeutische Behandlung grundsätzlich sinnvoll ist, und ob die persönliche Beziehung zwischen Patient und Therapeut hergestellt werden kann und tragfähig ist. Dabei wird der Therapeut auch über die notwendigen Schritte der Psychotherapie informieren. Erst danach wird entschieden, ob ein Antrag auf psychotherapeutische Behandlung beim Kostenträger gestellt wird.

Die therapeutischen Vorgehensweisen unterscheiden sich zwischen den Therapieverfahren; gemeinsam ist allen, dass im Gespräch oder in Übungen Veränderungen im Erleben und Handeln mit dem Ziel von mehr Autonomie vorbereitet und gefördert werden.

Mit Psychotherapie können
z.B. folgende Störungen behandelt werden:

Ängste, Zwänge, Depressionen, Störungen des Selbstwertgefühls, funktionelle Störungen, psychosomatische Erkrankungen, Essstörungen, Suchterkrankungen, Lern- und Leistungsstörungen sowie Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen.