Analytische Psychotherapie


Die analytische Psychotherapie sieht den kindlichen oder jugendlichen Patienten auf dem Hintergrund seiner bisherigen Entwicklung und hinterfragt die bisherigen Entwicklungsbedingungen und Einflüsse in jeweils verschiedenen Altersstufen.
Entscheidend sind auch die Beziehungen des Patienten zu seiner Mitwelt, der Familie, der sozialen Gruppe in Kindergarten, Schule, Betrieb...
Die aktuellen Probleme haben meist eine Geschichte und zeigen die Schwierigkeiten des Patienten, seinen Weg zu finden zwischen Anpassung und Selbstverwirklichung.

Wie sieht die Behandlung aus?

Patient und Therapeut bauen eine vertrauensvolle Beziehung zueinander auf. Das ermöglicht es dem Patienten, über seine Gefühle zu sprechen, Ängste abzubauen und an den Problemen zu arbeiten sowie neue Lösungen zu finden.
Dadurch wächst sein Selbstvertrauen und er kann ein positiveres Lebensgefühl entwickeln. Bei kleinen Kindern ersetzt das freie Spiel das Gespräch. Die im Spiel enthaltenen unbewussten Mitteilungen und die Sprache der Symbole können vom Therapeuten verstanden und für die Arbeit verwendet werden.

Wie finden Eltern Hilfe?

Da Kinder und Jugendliche entsprechend ihrem Alter noch sehr von den Einstellungen und den unbewussten Erwartungen der Eltern und Erzieher abhängig sind, ist die begleitende Psychotherapie bzw. Beratung für die Beziehungspersonen ein wesentlicher Bestandteil der Kinderpsychotherapie.
In regelmäßigen Sitzungen erhalten die Eltern Gelegenheit, ihre Einstellungen zum Kind, ihre Erziehung und eigene Motivationen zu überdenken, auf ihre Effektivität zu überprüfen und eventuell neue Konfliktlösungen zu entwickeln.

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