Verhaltenstherapie
Elemente der Behandlung
Nach einer Phase der diagnostischen Informationssammlung erarbeiten Therapeut und Patient ein Erklärungsmodell zu den Schwierigkeiten oder Krankheitssymptomen der Betroffenen. Dabei wird nachvollziehbar, wie die Probleme entstanden und was sie aufrecht erhält. Dieses Erklärungsmodell beinhaltet viele Zusammenhänge, die der Patient bisher häufig so noch nicht gesehen hat.
Manchmal spielen Erfahrungen in der Kindheit eine wichtige Rolle und werden entsprechend berücksichtigt.
Im Vordergrund der Therapie steht jedoch immer das "Hier und Heute", weil nur in der Gegenwart die Veränderung in eine neue Richtung möglich ist. Entscheidend hierbei ist das Erkennen eigener Einflußmöglichkeiten, woraus dann gemeinsam persönliche Therapieziele aufgestellt werden.
In der Folge vermittelt der Therapeut konkrete Techniken und Fertigkeiten, um diese Therapieziele erreichen zu können (z. B. Angstbewältigungs- oder Kommunikationstraining, Rollenspiele für selbstsicheres Verhalten, Einstellungsänderungsprozesse usw.).
Es kommt zu einer intensiven Lernphase durch neue Erfahrungen, die der Patient durch neues Handeln oder neue Sichtweisen machen kann. Diese neuen Erfahrungen werden besprochen und es wird geprüft, wie sie dem Patienten helfen, mit sich selbst und mit anderen Menschen besser umgehen zu können. Dabei wird das Tempo der Veränderungsschritte vom Patienten selbst bestimmt.
Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die dieses Verfahren anwenden finden Sie auf unserer Liste "Psychotherapie für Erwachsene"
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